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Was anziehen für einen Gleitschirmflug im Hohen Atlas?
Sie haben Ihren Tandem-Gleitschirmflug in den Ausläufern des Atlas gebucht — Glückwunsch, Sie werden Marokko gleich so sehen wie die Adler. Bleibt die praktische Frage, die sich jeder Gast am Abend vorher stellt: Was ziehe ich eigentlich an? Beim Paragliding zählt die Antwort mehr als bei fast jeder anderen Aktivität in Marrakesch, denn Sie erleben drei Klimazonen an einem Vormittag: die Stadt, den Startplatz am Berg und die Luft selbst.
Die goldene Regel: Schichten. In Marrakesch können bei der Abholung 25 °C herrschen, aber der Startplatz liegt höher, wo die Morgen deutlich kühler sind — und in der Luft sinkt die Temperatur weiter. Rechnen Sie mit 5–10 Grad weniger als am Boden, plus Fahrtwind. T-Shirt, Langarmschicht und leichte Windjacke: Diese Kombination funktioniert zehn Monate im Jahr. Von Dezember bis Februar ersetzen Sie die Windjacke durch etwas richtig Warmes und ergänzen Handschuhe; die Hände spüren die Kälte im Flug zuerst.
Schuhe: geschlossen, geschnürt, griffig. Nicht verhandelbar. Beim Start laufen Sie ein paar Schritte über unebenes Bergterrain, bei der Landung folgt ein leichter Trab oder ein paar schnelle Schritte. Turnschuhe oder leichte Wanderschuhe sind perfekt. Sandalen, Slipper und Absätze sind ausgeschlossen — Ihr Pilot wird sich (freundlich) weigern, damit zu fliegen.
Lange Hose statt Shorts. Auch im Sommer empfehlen wir eine lange, bequeme Hose: Sie schützt die Beine bei Start und Landung und hält in der Luft warm. Sportliche, dehnbare Stoffe schlagen Jeans, die den Laufschritt einschränken.
Sonnenbrille: ja — aber gesichert. Das Licht über den ockerfarbenen Hügeln ist spektakulär und stark. Bringen Sie eine Sonnenbrille mit, idealerweise mit Band; alles Lose kann mitten im Flug entweichen, und was aus einem Gleitschirm fällt, kommt nicht zurück. Gleiches gilt fürs Handy: Ihr Pilot hat ein gesichertes System für Flugfotos und kann Ihren Flug filmen — fragen Sie nach der Video-Option, statt Ihr Gerät zu riskieren.
Haare und Kleinigkeiten. Lange Haare bitte zusammenbinden — der Wind am Start ist enthusiastisch. Etwas Sonnencreme vor dem Flug ist klug; die Bergsonne ist stärker, als sie sich anfühlt. Taschen, Schmuck und alles Baumelnde bleiben im Fahrzeug, das sicher bei Ihrem Fahrer steht.
Was Sie nicht mitbringen müssen. Die gesamte technische Ausrüstung — Gurtzeug, Helm, Funk — wird von Ihrem professionellen Piloten gestellt und vor jedem Start geprüft. Sie brauchen weder Erfahrung noch Material: nur gute Schuhe, ein paar Schichten und Lust aufs Fliegen.
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